Montag, 30. Januar 2012

Toir de mer noire

Wir wussten nicht recht was das Geräusch aus demWald war. Irgendwie wurde es immer etwas lauter, kleinere Äste brachen, es musste etwas grosses sein. Sehen konnten wir nichts, der Wald war sehr dicht, erlaubte keine Blicke in sein Inneres. Glücklicherweise war es bereits hell, so hatten wir weniger Angst um unser Hab und Gut. Das Zelt war bereits wieder verpackt und die Velos halbwegs gesattelt, die Geräusche liessen uns jedoch innehalten in unserem Aufbrechen.

Zwei Hund kamen aus dem Wald geschossen, rannten auf uns zu bellten kurz und schnupperten überall. Kurz darauf sahen wir einen alten Esel vor einem Holzwagen durch das Dickicht brechen, angetrieben von einem alten Herren mit grauem Haar und faltiger Haut. Er sah uns, kam freudig auf uns zu, ein reicher Wortfluss in bulgarisch voraus schickend. Wir begrüssten ihn, schüttelten die Hände, versuchten unser weniges russisch, um zu verstehen was er uns sagen wollte. Wir verstanden soviel, das er junge Äste schnitt für seine Kühe oder Rösser zu Hause. Irgendwas von Vodka sprach er auch, wir verstanden es halbwegs wie eine Einladung, liessen ihn dann aber in Ruhe seine Äste schneiden.

So sah ein typischer Morgen auf unserer Velotour aus, immer unerwartetes doch herzlich und freundlich, wo immer man auf Menschen vom Land traf. Unsere Fotografien unter anderem von diesem Herren, stellen Maurin Bisig, Dominik Fellmann und ich diese Woche in Luzern aus. Komm vorbei!

Hier noch ein kleiner Trailer:



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Mittwoch, 28. Dezember 2011

"Werde, wer du sein könntest"

meint Damianos I. aus Ägypten und widerspricht damit einem bekannten deutschen Philosophen, der behauptete: "Werde, wer du bist."* Was richtig oder falsch sei, kann ich mir nicht beantworten, jedoch bleibt bei Damianos Sichtweise Hoffnung bestehen, nicht für immer der Gleiche zu bleiben. Stetiger Wandel und Selbstfindung der eigenen Individualität wird in der heutigen Gesellschaft grösser den je geschrieben.

Der Konsumwahn greift um sich. Wir wissen es schon lange, bereits in den 70iger Jahren meinte Pessimisten ein Wachstum der Wirtschaft ist nicht mehr möglich. Sie uns nur an, wie wir heute und gestern, sicher auch morgen, wieder im Strom des Konsums mitschwimmen und dies und das haben müssen. Frag dich doch einmal, ob du die nächste Anschaffung wirklich brauchst. Kannst du die Frage mit nein beantworten, tu es einfach nicht. Ob ich mir mit dieser Aussage nun ins eigene Fleisch schneide? Als Verkäufer bin ich darauf angewiesen immer wieder neues Material zu verkaufen, weil es die Leute haben wollen, nicht weil sie es brauchen. Jedenfalls die meisten nicht.

Günstig muss es sein. Doch umso günstiger, desto allgemeiner. Was ich billig kriege, haben umso mehr andere auch, denn die Menge macht den Preis. Somit stehe ich einem inneren Konflikt zu meiner bevorzugten Individualität. Selbstgemachtes ist entweder teuer, weil wir es von andern kaufen, oder wir haben keine Zeit dafür, weil wir ja noch so viel anderes haben müssen.

So viel muss ich noch machen, muss ich noch haben, um mich von den Anderen abzugrenzen und mich selber zu finden?

Rolf Bissig - Engelberg
* Quelle: NZZ am Sonntag, 25. Dez. 2011, Christoph Zürcher

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Menschen essen gerne Bohnen

 
 David Ortlieb flys like a bird
 Bieri
 Alessandro Jossen
 Christian Bieri
Samuel Ortlieb and the monster
Der Führer
 Das neue TWIN ist da. Hol es dir, zum Beispiel im Paranoia

Als es noch keinen raffinierten Zucker gab, verriet uns die Süsse einer Frucht, wie reif sie ist. Heute ist alles reif. Die Schockolade, der Tee, die Cola, ja sogar der Glühwein hat Zucker drin! Prost.

Sonntag, 6. November 2011

Der Winter kommt bestimmt

Es wird kalt, die Leute hören auf draussen zu protestieren, in den Bergen fällt der erste Schnee. Wir Wintersportler freuen uns speziell auf diese Zeit, neue Filme erscheinen, Magazine kommen raus, man will neues Markenmaterial. Um sich zum Einen wieder zu motivieren und zum Andern mit dabei zu sein. Mit dabei in einer Bewegung einer Szene, Anschluss zu finden und sich dann auch profilieren können.

Wir waren bereits kurz für Swiss Ski auf dem Schnee. Der Verband bewegt momentan viel in der Schweizer Freeski Szene. Protagonisten werden gut, sehr gut. Zum Beispiel Elias Ambühl und Kai Mahler, zwei der nächsten Weltspitze. Beziehungsweise Elias hat sich da schon gut etabliert. Er hat klar Ziele und bleibt trotzdem sympathisch. Dies ist nicht immer so. Swiss Ski schafft es die junge Generation hinter sich zu bringen, dies ist auch nicht immer so, bei einem alt eingesessenen Verband. Danke für euer Angagement!

Ein wenig selbstbefriedigung meinerseits auch noch hier: Grosses Poster im aktuellen Freeskier Magazine aus den Staaten. Zufrieden. :)


Nils Lauper
Samuel Ortlieb

Kai Mahler
David Ortlieb

Nicolas Vuignier
Team Swiss Freeski

Ashley Battersby in Freeskier